Trinkwasserwärmung - System

Technische Installationen für die Wasserver- und Abwasserentsorgung, Be- und Entwässerungssysteme, Bädertechnik und selbstverständlich der Einsatz von Nutz- bzw. Brauchwasser – wir haben auch in diesem Bereich einen Plan für Sie. Ob warm oder kalt, ob in der Dusche, Badewanne der im WC – fließendes Wasser ist Standard in jedem Badezimmer! Beim Renovieren und Planen Ihres neuen Bades kommen Sie also an den maßgeblichen Punkt: Wie und wo kommt das Wasser hin und wo macht es wieder den Abgang? Damit bei Ihnen alles im Trockenen bleibt!


Zuleitungen:
Die Rohre von Zuleitungen stehen beim Wasserdurchlauf ständig unter Druck und sind aus dünnerem Material und mit kleinerem Durchmesser als Ableitungen gefertigt. Anstatt von Blei- oder Kupferrohren werden heutzutage Zuleitungen aus Kunststoff verwendet, denn dieser ist resistent gegen Kalkablagerungen und Lochfraß. Kupferrohre werden wiederum für Trinkwasserleitungen eingesetzt. 

Ableitungen:
Da Ableitungen lediglich dem Abfluss von Wasser dienen, stehen die Ableitungsrohre weniger unter Druck, verfügen aber über einen größeren Durchmesser. Die genaue Größe des Durchmessers ist abhängig von dem angeschlossenen Sanitärobjekt.

Warmwasserbereitung - zwei Systeme mit eigener Wirtschaftlichkeit

Im Bundesdurchschitt verbraucht ein Haushalt 12 Prozent seiner Energie für die Warmwasser­bereitung. Und damit annähernd genau soviel, wie für den Betrieb sämtlicher Elektrogeräte im Haushalt.In Österreich sind zwei Systeme Warmwasserbereitung verbreitet: die zentrale Warmwasser­bereitung sowie die dezentrale Warmwasserbereitung. Die zentrale Trinkwassererwärmung ist mit der Heizungsanlage gekoppelt. Dezentrale System (Boiler und Durchlauferhitzer) sind an der jeweiligen Verbrauchsstelle in Küche und Bad installiert.

Anforderungen an eine wirtschaftliche Trinkwassererwärmung

Trinkwassererwärmung sollte so kosteneffizient wie möglich erfolgen. Langfristig ist deshalb immer eine zentrale Warmwasserversorgung in Kombination mit dem Heizungssystem wirtschaftlicher. Dezentrale Systeme sind finanziell nur als Ergänzung sinnvoll - in Räumen ohne Warmwasser­anschluß, in denen nur wenig warmes Trinkwasser gebraucht wird. Solaranlagen zur Warmwasserbereitung können zentrale Heizungssysteme wirtschaftlich unterstützen. Von Frühjahr bis Herbst tragen diese Geräte dazu bei, den Gas- und Ölverbrauch klassicher Heizsysteme zu senken. 

Wirtschaftlichkeit, Komfort und Sicherheit gehen bei der Warmwasserbereitung einher
Das System funktioniert dann effizient, wenn Warmwasser unmittelbar nach dem Aufdrehen des Wasserhahns zur Verfügung steht. Fließt erst eine Menge kaltes Wasser weg, bevor warmes Wasser aus der Leitung kommt, erhöht dies unnötig des Wasserverbrauch und trägt kaum zum eigenen Wohlbefinden bei.

Zu heißes oder zu kaltes Wasser sowie Temperaturschwankungen führen ebenso zu einem unnötigen Energie- und Wasserverbrauch bei der Warmwasserbereitung. Zirkulationspumpen sind technsiche Entwicklungen, die Schwankungen in der Trinkwasserwärmung ausgleichgen können. Nicht zuletzt muss die Trinkwassererwärmung höchste hygienische Standards erfüllen. Legionellen­belastung darf zu keiner Zeit in der Anlage auftreten. Ergänzende Geräte wie Legionellenschaltungen bieten zusätzliche Sicherheit bei der Warmwasserbereitung.

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